Ulrike


Ich bin ich

Ulrike Selberherr

Individualistin, Künstlerin, Naturkind, Mutter von vier Kindern, Großmutter einer Enkelin, geschieden und mit meinem neuen Partner glücklich verheiratete Ehefrau und Technikerin.

 

Ich beschäftige mich mit Pflanzen, Naturheilkunde, Schamanismus, Töpfern, Malen, Entwerfen und Gestalten von Verschiedenstem, Musizieren, Komponieren, Songwriting, Fotografieren, ...

 

Ich bin einfach ich und lasse mich von niemandem in eine Schublade stecken.

Geboren bin ich zwar in Wien, aber ich habe mich nie mit der Stadt identifizieren können. Und so bin ich zurückgekehrt zu den Wurzeln meiner Familie. Zurück aufs Land, wo ich schon viele glückliche Stunden meiner Kindheit verbringen durfte. Zurück an die Leitha.

 

Hier lebe ich mit meinen Kindern, drei Katzen, einem Hund und vielem anderen. Ich bin vom Vater meiner Kinder geschieden und seit Jänner 2008 mit meinem Mann glücklich zusammen.

 

 

Natur

 

Ich betrachte mich seit jeher als einen Teil der Natur und versuche sie zu unterstützen, wo es nur geht.

 

Als mein Vater noch ein Kind war, gab es noch viele Kröten und Frösche. In meiner Kindheit war der Lebensraum dieser Wesen schon zerstört. Und so beschloss ich als Jugendliche einen neuen Lebensraum für sie zu schaffen. Ich bearbeitete meine Eltern so lange, bis sie ein Biotop genehmigten. Das war damals noch ganz unpopulär. Die ersten Kröten kamen bald und ich begleitete in einer magischen Vollmondnacht die hunderte junge Kröten über die Straße. Den größten Teil sammelte ich in meinem T-Shirt ein und trug ihn hinüber. Seit dem gibt es wieder Amphibien in unserem Garten.

 

Ich gehöre zu den "Verrückten", die mit Tieren und Pflanzen sprechen. Ich setze Pflanzen zu den unmöglichsten Zeiten. Ich gehe mit ihnen in Verbindung und weiß dann so, ob es passt. Und siehe da, es funktioniert. Aber auch in den anderen Bereichen des Lebens verlasse ich mich auf meine Intuition.

 

Meine Lebenseindrücke lasse ich in meine Bilder, in meine Kunsthandwerke und meine Musik einfließen.

 

Ich habe eine sehr starke Beziehung zu allen Teilen der Natur. Diese Verbundenheit mit allen Elementen und allen Wesen, egal ob Tier, Mensch oder Pflanze,... will ich Dir weitergeben.

 

 

Einfach die Achtung vor dem Leben.

 

Leben

Seit ich denken kann, bin ich mit allem in Verbindung. Mit den Tieren, mit den Pflanzen, einfach mit all dem, was mich umgibt. Und fast genauso lange steigen Bilder in mir auf, kommen Visionen. Nur hatte ich als Kind keinen Namen dafür. Später stolperte ich immer wieder über genau diese verschiedenen Teile meiner Visionen und alles bekam langsam auch sprachlichen Ausdruck.

 

Auch hatte ich sehr früh schon von mir sogenannte Wahrvisionen. Dies sind Geschehnisse, die im jetzigen Leben eintreffen. Für meine Familie war ich, wenn ich ihr davon erzählte, immer die alte Hexe. Vor allem deshalb, weil die Ereignisse, die ich sah - Vorkommnisse, die für mich als Kind wichtig waren - immer eintrafen.

 

Wenn du diese Gabe in die Wiege gelegt bekommen hast, ist es sehr schwer, sie wegzuleugnen und sich den Botschaften zu verschließen. Dies hab ich länger als Jugendliche probiert, aber erfolglos. Später akzeptierte ich sie. Seither ist das Leben um einiges verrückter, aber dafür muss ich mich nicht mehr anstrengen, keine Botschaften zu bekommen.

 

Ich habe mir keine Meister gesucht, um dort irgendwelche Dinge zu lernen einfach aus dem Grund, weil alles schon da ist. Ich suchte aber Kontakt und Austausch mit anderen schamanisch tätigen. Die Geister selbst schenkten mir in diesen Reisen Bilder, die mir uralte Rituale und Wege zeigten, mich mit dem Universum zu verbinden. 

 

So bereise ich Ober- und Unterwelt, habe Wesen, die mir bei meiner Arbeit zur Seite stehen und gehe auch in Zwischenwelten, in Bereiche "hinter den Nebeln", welche weder unten, noch oben sind und wo die Zeit verschwindet, in den Bereich, aus dem die Botschaften für mich als Kind kamen. Dort bin ich nur in der Ahnenkraft. Auf diese Weise ist eine eigene Art von Schamanismus entstanden, die zwar in vielen Bereichen verschiedenen traditionellen Riten ähnlich sein mag, aber wahrscheinlich keinem gleich.

 

 

Ich möchte auch nichts nachahmen. Das, was gegeben ist, ist gegeben, und nur so kann ich bei mir bleiben in meiner Kraft und demjenigen das weitergeben, was gegeben werden soll. Egal, ob dies Mensch, Tier oder Pflanze ist. Als Tochter unserer Mutter Erde. Berufen durch Sie.

Kunst

Künstlerbeschreibung

Ausstellungen: Seit 2004 zahlreiche Ausstellungen und Märkte im Burgenland, in Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark und Wien

 

Künstlerischer Werdegang: Ulrike Selberherr ist seit frühster Jugend künstlerisch tätig. Schon in der Grundschulzeit war es für sie immer ein Grundbedürfnis, sich kreativ auszudrücken, hat aktiv Naturstudien betrieben, Lieder erfunden und mit verschiedenen Materialien experimentiert. 1991 besuchte sie an der Künstlerischen Volkshochschule Wien einen Aquarellkurs und 1996 zur Erlernung des vorbereitenden Umganges mit Ölfarben. Es folgte eine Aktionsmalerei am Graben im Rahmen der Wiener Festwochen, wo sie eine große Leinwand gestaltete. In diesem Jahr macht sie auch bei einer Aktstudienaktion mit befreundeten akademischen Künstlern mit gemeinsam engagiertem Modell mit. Hier arbeitet sie an ihrer Pastellkreidentechnik. Durch den regen Umgang mit befreundeten Künstlern holte sie sich immer wieder Anregungen für neue Techniken. Ihre spezielle Art ist es, sich in jede Materie stark zu vertiefen und sie bis ins kleinste Detail zu erforschen. Wichtig ist ihr auch, selbst auf diese Entdeckungsreise zu gehen, um so ein umfangreicheres Wissen aufzubauen, als herkömmlich angeboten wird. So malt sie in Bleistift, Pastell, Öl, Aquarell und Acryl, Encaustic, aber auch in Mischtechnik. Von naturalistisch, phantastisch realistisch bis abstrakt reicht hier ihre Palette. Der spielerische und experimentelle Umgang mit Materialien ließ sie immer wieder in neue Bereiche vorstoßen. Unter anderem kombiniert sie gerne verschiedenste Werkstoffe. Seit 2007 beschäftigt sie sich intensiv mit Ton und Glasuren, wo sie auch ihr technisches Wissen einbringt und fast ausschließlich mit eigenen Glasuren arbeitet. Hierbei lässt sie auch ihr technisches Know-how einfließen. Liebevoll geformte Tiere, künstlerische Schalen und Bilder, Schmuck und noch vieles mehr verlässt hier ihr Atelier, dass sie 2008 in Landegg eingerichtet hat. Ihre Inspiration zu ihren Werken holt sie aus ihren Erfahrung im Leben und der Natur. Mit 18 Jahren entdeckte sie ihre Liebe zu Trommeln. 1993 wagte sie sich öffentlich bei der Taufe ihrer ältesten Tochter an Bongos und Percussions. Seit 2006 spielt sie Djembe. Nebenbei komponiert sie und schreibt diverse Lieder, die sie textet und auch vertont. Seit 2012 arbeitet sie auf diversen Veranstaltungen und in ihrem Atelier mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

 

Derzeitige SchaffensPalette:

• Malerei: Aquarell, Acryl, Bleistift, Encaustic, Öl, Pastell, Mischtechnik

• Keramik:

o Gartenobjekte zur Nützlingsförderung wie Rosenkugeln, Tierköpfe, kleine Insektenhotels, Vogeltränken, Blumen und Pilze, Blumenschalen

o energetische und mystische Keramik wie Tanzende Engel, Drachen, Räucherschalen, Amulette, Pendel, Duftblumen, Ritualgegenstände

o Vasen und Schalen, kleine Tiere, Teelichter, Bilder

• Holzanhänger

• Schlüsselanhänger in diversen Materialien

• Schmuck mit Glas, Keramik, Halbedelsteinen, Draht,...:

o Ringe

o Ohrringe

o Ketten

o Broschen

• Sonnenfänger

• Handgenähte Stoffherzen mit Kräuter- und Schafwollfüllung, Stoffblumen

• Draht

o Schmuck

o Dekoherzen mit Perlen

• Saisonales wie

o Ostereier handbemalt

o Osterkränze

o Osterstraußanhänger

o Weihnachtsbaumanhänger

• Traumfänger

• Gipsmasken und Gipskörperteilarbeiten

 

 

Herzlichst,

 

Ulrike Selberherr


Hier ist meine Ausstellungshistorie zu finden: Ausstellungen

Ulrike Selberherr